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Newsmeldung | 05.07.2016

Es geht voran: Das 60. Pharma-Unternehmen bei securPharm

Frankfurt am Main, 05. Juli 2016 – Rund fünf Monate nach Veröffentlichung der EU-Verordnung zur Fälschungsschutzrichtlinie hat sich das 60. Pharma-Unternehmen an securPharm e.V., dem deutschen Schutzschild gegen gefälschte Arzneimittel, angeschlossen. Inzwischen mit dabei sind auch TOP 20 Pharma-Unternehmen wie Bayer Vital GmbH, Lilly Deutschland GmbH oder Janssen-Cilag GmbH. Die Mehrzahl der Unternehmen, die bislang auf den steigenden Zeitdruck reagiert haben, stammt jedoch aus dem Mittelstand.

„Ein positiver Trend ist klar erkennbar, der sich hoffentlich fortsetzen wird. Angesichts der drängenden Zeit sollten weitere Pharma-Unternehmen reagieren und sich securPharm anschließen, um die internen Unternehmensprozesse schon vor dem Starttermin am 9. Februar 2019 unter Realbedingungen zu trainieren. Dies ist eine einmalige Chance, um mögliche interne Fehlerquellen zu identifizieren und auszuschließen“, so Dr. Reinhard Hoferichter, Vorstandssprecher von securPharm e.V., der nicht gewinn-orientierten deutschen Stakeholder-Organisation für den Aufbau des Systems zur Echtheitsprüfung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Jedes pharmazeutische Unternehmen, das ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel im Portfolio hat, muss sich an die Datenbank der pharmazeutischen Industrie anschließen, um die für den Fälschungsschutz erforderlichen Daten hochzuladen. Betreiber des Datenbanksystems der pharmazeutischen Industrie ist die ACS PharmaProtect GmbH. Mehr als 25 Millionen Packungsdaten wurden bereits in das securPharm-System hochgeladen.

Eine frühzeitige Anbindung an das Datenbanksystem ist auch dann sinnvoll, wenn Unternehmen noch nicht die notwendigen technischen Voraussetzungen zur Serialisierung geschaffen haben. Der von ACS PharmaProtect organisierte Erfahrungsaustausch für bereits angebundene Unternehmen ist eine Möglichkeit, die eigenen Prozesse schneller auf den Weg zu bringen und sich mit anderen Pharmaunternehmen auszutauschen.

Ziel der Fälschungsschutzrichtlinie und der delegierten Verordnung (EU) Nr. 2016/161 ist der Schutz des Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette. Dazu werden die bereits vorhandenen Regelungen und Kontrollen durch verbindliche technische Lösungen ergänzt. Ab 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel hergestellt und in Verkehr gebracht werden, die eine individuelle Seriennummer tragen und einen Schutz anhand dessen erkennbar ist, ob die Verpackung bereits geöffnet wurde oder unversehrt ist.


Newsmeldung | 05.07.2016

securPharm Codierregeln 2.02 aktualisiert und in Englisch verfügbar

securPharm e. V. hat die Regeln zur Codierung von verifizierungspflichtigen Arzneimitteln um die aktuellen Vorgaben der delegierten Verordnung (EU) 2016/161 ergänzt. Die aktuelle Version 2.02. vom 1. Juli 2016 ist jetzt in englischer Sprache online verfügbar unter www.securPharm.de/pharma/codierungsregeln.html bzw. www.securpharm.de/en/mah/coding.html. Diese Version entspricht den derzeit bekannten Vorgaben der Behörden.


Newsmeldung | 10.06.2016

Operationswoche Pangea IX – 50.915 illegale Arzneimittel allein in Deutschland aus dem Verkehr gezogen

Über 100 Staaten sind vom 30. Mai bis 7. Juni 2016 weltweit gegen den Handel mit illegalen Arzneimitteln im Internet vorgegangen. Allein in Deutschland konnten 564 Brief- und Paketsendungen mit 50.195 Tabletten, Kapseln und Ampullen aus dem Verkehr gezogen werden. 40,3 Prozent davon entfallen auf Potenzmittel. Ziel der Aktionswoche ist es u. a. für die Gesundheitsgefahren bei dem Arzneimittelkauf im Internet zu sensibilisieren. In Deutschland koordinieren das Zollkriminalamt und das Bundeskriminalamt die Aktion. Mehr dazu unter www.bka.de


Newsmeldung | 10.06.2016

Immer mehr Pharma-Unternehmen bei securPharm

Über 40 pharmazeutische Unternehmen nehmen bereits an securPharm teil. Zu den neuesten Teilnehmern gehören: Apo-Care Pharma GmbH, Bayer Vital GmbH, Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel H, Janssen-Cilag GmbH, Lilly Deutschland GmbH, neuraxpharm Arzneimittel GmbH, onkovis GmbH, Orifarm GmbH, Vertriebsgesellschaft Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA/Pfizer Pharma GmbH und intersero GmbH.

Wenn auch Ihr Unternehmen sich an das deutsche System zur Echtheitsprüfung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln anbinden möchte, dann wenden Sie sich an ACS PharmaProtect GmbH. ACS PharmaProtect betreibt die Datenbank der pharmazeutischen Industrie. Ihre Ansprechpartner sind Tobias Beer (beer(at)pharmaprotect.de oder (030) 577 037-902) und Maria Mehnert (mehnert(at)pharmaprotect.de oder (030) 577 037-907). Eine Anbindung an ACS/securPharm ist jederzeit möglich, auch wenn noch nicht die notwendigen technischen Vorkehrungen im Unternehmen getroffen wurden.

Unternehmen, die bis zum 30. Juni 2016 einen Vertrag mit ACS PharmaProtect schließen, profitieren noch von den günstigen Konditionen des Gebührenmodells, die einen frühzeitigen Vertragsabschluss finanziell attraktiv machen. Die Verbindung mit dieser Datenbank ist für pharmazeutische Unternehmen in Deutschland Voraussetzung, um an securPharm teilzunehmen und die Vorgaben aus der Fälschungsschutzrichtlinie umzusetzen. Weitere Information zum Datenbanksystem der pharmazeutischen Industrie gibt es unter www.pharmaprotect.de.


Newsmeldung | 23.05.2016

securPharm Codierregeln 2.02 aktualisiert und jetzt verfügbar

securPharm e. V. hat die Regeln zur Codierung von verifizierungspflichtigen Arzneimitteln um die aktuellen Vorgaben der delegierten Verordnung (EU) 2016/161 ergänzt. Die aktuelle Version 2.02. vom 19. Mai 2016 ist jetzt in deutscher und in Kürze auch in englischer Sprache online verfügbar unter www.securPharm.de/pharma/codierungsregeln.html bzw. www.securpharm.de/en/mah/coding.html. Diese Version entspricht den derzeit bekannten Vorgaben der Behörden.